Was muss ich über das Storytelling wissen?
Während früher die eigenen Erlebnisse Freunden und der Familie persönlich erzählt wurden, ist es heutzutage möglich, seine Geschichten online zu verbreiten und mit der gesamten Welt zu teilen. Das klingt einfach und viele machen es deshalb auch. Damit man dies erfolgreich
umzusetzen kann, sollte man jedoch einige Kenntnisse über das Storytelling besitzen, wenn man nicht in der Masse der Angebote untergehen will.

Denn klassische Werbung, die sich für den Zuschauer auch so anfühlt, wird im Allgemeinen eher als störend wahrgenommen. 1

Die dauernden Werbespots im Fernsehen unterbrechen den Film, den man eigentlich sehen möchte, und ein Werbespot folgt dem nächsten. Es wird dabei für zu viele Produkte nacheinander geworben und dem Zuschauer ist diese Masse an Information einfach zu viel, so das seine Aufmerksamkeit schnell abnimmt. Das haben viele Unternehmen bereits bemerkt und denken daher um.

Wie lautet also die Lösung?
Anstatt mit aufdringlichen Werbespots auf sich aufmerksam zu machen, setzt man mittels des Storytellings nun auf unterhaltende Werbung. Dadurch fühlt sich der Zuschauer weniger gestört, die Werbung wird geschickt verpackt und steht nicht mehr offensichtlich im Vordergrund. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit des Zuschauers gewonnen und auf langfristige Sicht, wenn es richtig angewendet wird, kann dieser als neuer Kunde für das Unternehmen gewonnen werden.

Wenn das Storytelling eines Videos gut gemacht ist, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, dass der Zuschauer seiner Familie und seinen Freunden davon erzählt, oder das Video auf seinen Social-Media-Kanälen teilt.

Durch ein gutes Storytelling kann sich ein Unternehmen von der Konkurrenz abheben, und man hat aufgrund der guten Ergebnisse festgestellt, dass durch diese Art der Produktpräsentation und der entstehenden Kundenbindung auch bessere Preise am Markt genommen werden können. Die Kunden verbinden dann die erzählten Geschichten mit den Produkten.2

  1. Vgl. Zimmer, Jochen (2016), Online-Werbung stört die Nutzer zunehmend.
  2. Vgl. Funke, Sven-Oliver (2016), S.105.

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